Am 03. Oktober 2015 fand in Köln die Veranstaltung „Balai Citoyen“ statt. Im Zentrum stand das Thema „Burkina Faso, eine Revolution mit weltpolitischer Bedeutung“. Die Veranstaltung verband Information, Reflexion und Kultur und schuf einen Raum für Austausch mit der afrikanischen Diaspora.
Datum: 03.10.2015
Ort: Köln
Thema: Burkina Faso, eine Revolution mit weltpolitischer Bedeutung
Programm: Vortrag, Film und Konzert
Die Veranstaltung war in drei Teile gegliedert:
Vorträge zur Einordnung der Revolution und ihrer Bedeutung
Filmvorführung über die Revolution in Burkina Faso
Konzert mit Sams K Le Jah und Smockey, Künstlern aus Burkina Faso
Als Hauptgäste waren die Vertreter von Balai Citoyen, Sams K Le Jah und Smockey, vor Ort, um sich mit der afrikanischen Diaspora auszutauschen und Perspektiven direkt zu teilen.
Ziele: Anerkennung, Reflexion und Lehren für die Zukunft
Die Veranstaltung diente als Bestandsaufnahme und Evaluation und stellte zentrale Fragen in den Mittelpunkt:
Welche positiven Ereignisse in Afrika werden international anerkannt, und welche bleiben unsichtbar?
Welche Erfolge und Herausforderungen brachte die Revolution in Burkina Faso, und ist sie eine Lektion für andere Staaten?
Ein weiterer Schwerpunkt war die Bedeutung einer Erinnerungskultur. Um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, braucht es ein kritisches Geschichtsverständnis und den Anspruch, Geschichte auch aus den Perspektiven der betroffenen Gesellschaften zu erzählen und zu dokumentieren.
Entwicklung als Aufgabe in eigener Verantwortung
Zum Abschluss setzte die Veranstaltung ein klares Signal: Der Schlüssel zur Entwicklung afrikanischer Länder liegt in Afrika selbst und bei den Afrikanerinnen und Afrikanern. „Balai Citoyen“ machte Mut, Verantwortung, Selbstwirksamkeit und politische Teilhabe stärker in den Fokus zu rücken und gleichzeitig den Austausch zwischen Diaspora und Akteuren vor Ort zu vertiefen.

